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Das Haus zum Sittich

Junker Hans Christoph von Waldkirchen, Reichsvogt und Gerichtsherr von Marthalen, liess 1653-1655 an Stelle der vormaligen Häuser zum Wolf und zum Sittich einen stattlichen Neubau, das Haus zum Sittichbauen.

Bis heute bildet dieses von Architekt Heinrich Peyer erbaute Patrizierhaus des Glanzstück bürgerlich Hausarchitektur an der Vordergasse.

Lang Zeit wurde dieser Herrensitz nur den vornehmsten Besucher der Stadt las Absteigequartier zugewiesen, und zwar jeweils mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass der Sittich die schönste Behausung der Stadt sei. Im Dezember 1670 logierte Churprinz Karl von der Pfalz und im Mai 1672 Herzog Eberhard III. von Wüttenberg im Haus Sittich.

Im Laufe der Zeit wechselte das Haus seine Eigentümer recht oft, bis  1924 Bäckermeister Papa „ Gustav Lüthi“ einzog, der in der Hausverwendung neue Wege einschlug, indem er im Parterre das legendäre Café Lüthi einrichtete. In den 80er Jahren wurde aus dem Cafe Lüthi das Restaurant zum Sittich.

In den 90er Jahren wurde eine Renovation mit dem Gebäude gemacht und es wurde zum das Hotel zum Sittich

Das Restaurant machte seit der Eröffnung einen sehr positiven Eindruck für das Volk von Schaffhausen und Umgebung.

Fischerstube zum Sittich wurde in den 2000 Jahren erbauen und es gelangte den Fischereiverein als Stamm Lokal zu dienen.

Kürzlich bekam das Hotel eine Anfrage für den Goldigen Fisch, wonach das Team von Yusuf Besir dies mit Erfolg abgeschlossen hat. Die Auszeichnung wird im Verlaufe vom 2014 mit einer offiziellen Feier übergeben.

 

Was dem Sittich einen besonderen Stellenwert im Stadtbild verleiht, ist seine Fassade. Sie ist mit Ausnahme von Portal und Erker nicht mehr Bestandteil von 1653, sondern eine Fassung von 1870. Damals nahm der junge Architekt und Stadtbaumeister Johann Gottfried Meyer einen Umbau vor, bei welchem die Neorenaissance zum Zuge kam.

Die nächste Aussenrenovation fand 1932 statt. Es wurde Teiler des Erkers weil halb zerstört, durch Kopien ersetzt. Nur 43 Jahre später, im Jahre 1975, drängte sich die bis anhin letzte Aussenrenovation des Gebäudes auf.

„Ut leo custodis maxime Christe tuos“ oder „ wie ein Löwe bewachst du, mächtiger Christus die Deinen“ Diese Inschrift am Sturz des Portals spielt auf die zwei Löwen an, welche den auffälligsten Teil des Gebäudes, den Erker, flankiert.

Während die Fassade dem Stadtbild weitgehend erhalten blieb, musste im Laufe der Zeit die ursprüngliche Innenausstattung neune Bedürfnissen weichen.

Erfreulicherweise kann der interessierte Besucher in unserem Museum zur Alleiheiligen das Original des Sittichsaales betrachten.

Vor ca. 30 Jahren

Wir wünschen unseren werten Gästen einen angenehmen Aufenthalt in diesen kunsthistorisch so bedeutenden Gebäude, und wir hoffen Sie bald wieder bei uns begrüssen zu dürfen.

Die geräumigen und modernen Zimmer im Hotel-Restaurant-Bar zum Sittich wurden im Jahr 2013 komplett renoviert. Sie verfügen über einen Schreibtisch, einen Flachbild-TV, einen kleinen Tisch mit Stühlen und ein Badezimmer.

Nach einem 60-minütigen Spaziergang erreichen Sie den Rheinfall. Den Flughafen Zürich erreichen Sie nach einer 40-minütigen Fahrt.
> Weitere Informationen Über Hotel-Bar-Restaurant Sittich